Deine Geschäftsdaten verlassen die Schweiz nie. Auch nicht für die KI.

Floow betreibt Anwendung, Datenbank, Dokumentenspeicher, E-Mail, DNS und die KI-Verarbeitung vollständig in der Schweiz — bei Infomaniak, einem Schweizer Unternehmen nach Schweizer Recht. Keine US-Cloud. Zwei Ausnahmen, beide unten offengelegt: die Zahlungsabwicklung und eine technische Rückfallebene für die KI (EU, nie USA).

4 Min. LesezeitAktualisiert: 26. August 2026

Stand: 26. August 2026 — jede Zeile auf dieser Seite ist prüfbar, und die meisten kannst du selbst nachmessen, ohne uns fragen zu müssen.

Wo genau deine Daten liegen

Kompo­nenteAn­bieterStand­ort
An­wendung & ServerInfomaniak VPSSchweiz
Daten­bankPostgreSQL auf unserem Info­maniak-ServerSchweiz
Doku­mente & ScansInfomaniak kS3Schweiz
E-MailInfomaniak Mail, DKIM-signiertSchweiz
Domain & DNS.ch-Domain, Zone bei Infomaniak, DNSSEC aktivSchweiz
KI-Ver­arbeitungInfomaniak AI ServicesSchweiz
Dokumenten­er­kennung (Post/​Scans)eigene Engine auf unserem Server — kein Cloud-OCRSchweiz — vor­bereitet
Quali­fizierte E-Signa­turenSkribbleZürich, Schweiz — vor­bereitet

«vorbereitet» heisst: gebaut und getestet, aber noch nicht im Betrieb — es laufen heute keine Daten darüber. Wir führen diese Zeilen trotzdem auf, damit die Tabelle vollständig ist, und kennzeichnen sie, statt sie mitzuzählen. Sobald der Post-Dienst und die Signaturen scharf sind, verschwindet der Zusatz — und das Datum oben ändert sich.

Die KI — ehrlich erklärt

Unsere KI-Assistentin läuft auf Infomaniak AI Services: Die Verarbeitung findet zu 100 % in der Schweiz statt. Die Modelle selbst sind internationale Open-Weight-Modelle (Google Gemma, Mistral) — sie werden ausschliesslich auf Schweizer Infrastruktur betrieben. Deine Eingaben erreichen zu keinem Zeitpunkt Server von Google, Mistral oder einem US-Anbieter.

Apertus, das erste Schweizer Sprachmodell, testen wir laufend — sobald es unsere Qualitätsmessung besteht, kommt es dazu.

Die zwei Ausnahmen — Zahlungen und die KI-Rückfallebene

Zahlungen wickelt Stripe ab (Europa/Irland). Deine Kartendaten erreichen unsere Server nie — das ist bei Online-Zahlungen der Sicherheitsstandard. Dein Gründungsdossier, deine Dokumente und deine Gespräche mit der KI sind davon nicht berührt.

Die KI-Rückfallebene: Fällt der Schweizer KI-Dienst aus, kann eine Anfrage ersatzweise über AWS in Frankfurt (EU) beantwortet werden — auf Basis von Standardvertragsklauseln mit Swiss Addendum (Art. 16 DSG). Eine Verarbeitung in den USA findet dabei nicht statt und ist im Code unterbunden. Bis heute wurde diese Rückfallebene nie benutzt — der Schweizer Weg ist der Normalfall, das hier ist die ehrliche Antwort auf „und wenn er mal ausfällt?". Ein Dienst ohne Rückfallebene würde bei einer Störung schlicht stillstehen; wir sagen lieber, wohin die Anfrage dann geht.

Warum das zählt

Als Schweizer Firma unterstehen deine Daten bei uns dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) — und unsere Anbieter sind Schweizer Unternehmen nach Schweizer Recht. Du musst uns das nicht glauben: Domain-Einträge, DNSSEC und E-Mail-Signaturen sind öffentlich prüfbar. Was wir mit deinen Daten konkret tun, steht in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Nutzt Floow amerikanische Cloud-Anbieter?

Für deine Geschäftsdaten: in den USA nein — weder AWS noch Google Cloud noch Azure verarbeiten sie dort. Zwei Komponenten liegen ausserhalb der Schweiz, beide in der EU: die Zahlungsabwicklung über Stripe (Irland) und eine technische Rückfallebene für die KI (AWS Frankfurt), die nur greift, wenn der Schweizer Dienst ausfällt. Beide sind unten und in der Datenschutzerklärung offengelegt.

Welche KI nutzt Floow — und wo läuft sie?

Open-Weight-Modelle (Gemma, Mistral), betrieben auf Infomaniak AI Services in der Schweiz — das ist der Weg, den deine Eingaben normalerweise nehmen. Für den Ausfall des Schweizer Dienstes ist eine Rückfallebene über AWS Frankfurt (EU) hinterlegt; sie wäre der einzige Fall, in dem eine Anfrage die Schweiz verlässt, und eine Verarbeitung in den USA ist dabei technisch ausgeschlossen. Stand heute wurde sie nie benutzt.

Liest Floow meine gescannte Post mit einer Cloud-KI?

Heute liest bei uns gar keine KI Kundenpost — der Post-Dienst ist noch nicht in Betrieb. Die Dokumentenerkennung dafür ist gebaut, aber noch nicht scharf geschaltet. Wenn sie startet, läuft sie mit einer eigenen Engine direkt auf unserem Schweizer Server — zusammen mit dem Post-Dienst.

Was von alldem läuft heute schon, und was ist erst vorbereitet?

In Betrieb sind Server, Datenbank, Dokumentenspeicher, E-Mail, DNS und die KI-Assistentin — alle in der Schweiz. Vorbereitet, aber noch nicht scharf geschaltet sind die Dokumentenerkennung für die Post und die qualifizierten E-Signaturen über Skribble. Beide sind in der Tabelle oben als «vorbereitet» gekennzeichnet. Wir zählen sie bewusst nicht zum Betrieb, solange sie nicht laufen.

Kann ich das überprüfen?

Ja: .ch-Domain-Halter im öffentlichen Register, DNSSEC-Status und DKIM-Signaturen unserer Mails sind mit Standard-Werkzeugen prüfbar.

F

Floow Redaktion

Geprüfte Fachinhalte zur Firmengründung in der Schweiz. Quellen: BFS, ESTV, SECO, kantonale Handelsregisterämter.

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