Was nach dem SHAB-Eintrag passiert — und warum
Das Schweizerische Handelsamtsblatt (SHAB) ist öffentlich. Jede neue Firma, jede Adressänderung, jede Mutation wird dort publiziert — das ist gesetzlich vorgeschrieben und wichtig für die Rechtssicherheit. Aber diese Öffentlichkeit hat einen Preis.
Kurz nach deinem SHAB-Eintrag beginnen automatisierte Systeme, deine Firmendaten zu erfassen: Firmenname, Adresse, Geschäftsführer, Stammkapital, UID-Nummer — alles öffentlich, alles abrufbar.
Diese Daten verkaufen oder nutzen dubiose Anbieter, um dir Rechnungen zu schicken — für Dienste die du nie bestellt hast, die keinen echten Mehrwert bieten, und die du rechtlich nicht zahlen musst.
Faktencheck: Seit dem 1. April 2012 sind Rechnungen für Registereinträge, die niemand bestellt hat, ausdrücklich unlauter (Art. 3 Abs. 1 lit. q UWG). Das SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft) warnt vor diesem «Adressbuchschwindel», nimmt Beschwerden entgegen und kann für den Bund klagen oder Strafantrag stellen, wenn viele Firmen betroffen sind (Art. 10 Abs. 3 und Art. 23 Abs. 2 UWG). Trotzdem tauchen immer wieder neue Anbieter auf.
Du bist nicht allein damit. Jedes Jahr fallen neue Gründerinnen und Gründer darauf herein — und bezahlen für nichts. Dieser Guide schützt dich davor.
So sehen Fake-Rechnungen aus — die perfekte Tarnung
Die Macher dieser Rechnungen sind professionell. Sie wissen, dass Gründer gestresst und mit bürokratischen Pflichten überhäuft sind. Sie nutzen diese Situation aus.
Typisches Erscheinungsbild
- Offiziell klingende Namen: "Handelsregister Online AG", "Schweizer Unternehmensregister", "Firmenauskunft CH", "Bundesregister Unternehmen" — klingt staatlich, ist es nicht.
- Layout wie Behördenpost: Amtlich wirkende Schriften, Tabellen, Referenznummern, QR-Codes. Manche imitieren sogar das visuelle Design von Kantonsämtern.
- Deine korrekten Firmendaten: Sie kennen deinen Firmennamen, die Adresse, den Geschäftsführernamen — all das steht ja im SHAB. Das wirkt sofort seriös.
- Kleine, aber echte Leistung: Manchmal wird wirklich eine "Dienstleistung" geliefert (z.B. ein Firmeneintrag in einem unbedeutenden Online-Verzeichnis) — das macht die rechtliche Angreifbarkeit schwieriger.
- Kurze Zahlungsfristen: "Bitte innerhalb von 10 Tagen zahlen" — um Druck aufzubauen, bevor du Verdacht schöpfst.
- Beträge im "vernünftigen" Rahmen: zum Beispiel CHF 89, CHF 149 oder CHF 299 — nicht so hoch, dass man sofort aufhorcht. Aber genug um profitabel zu sein, wenn Tausende zahlen.
Das Ziel: Gründer sollen denken, es handle sich um eine legitime Pflichtleistung im Zusammenhang mit dem HR-Eintrag. Wer nicht genau hinschaut — zahlt.
Bekannte Absender und typische Beispiele
Die Namen wechseln regelmässig — kaum warnt das SECO vor einem Anbieter, taucht er unter neuem Namen wieder auf. Hier typische Kategorien und Beispiele (Beträge beispielhaft):
| Kategorie | Typischer Angebotstext | Beispielbetrag | Wahrheit |
|---|---|---|---|
| Online-Verzeichnisse | "Erfassung Ihres Unternehmens im Schweizer Firmenverzeichnis" | CHF 89–299/Jahr | Wertloses, kaum genutztes Verzeichnis |
| Handelsregister-Kopien | "Offizieller HR-Auszug — CHF 35" | CHF 25–80 | Einsicht über zefix.ch kostenlos; einen beglaubigten Auszug bestellst du direkt beim kantonalen HR-Amt |
| Marken-"Monitoring" | "Markenschutz-Benachrichtigung — Pflicht für neue Firmen" | CHF 149–499/Jahr | Keine gesetzliche Pflicht, kein Mehrwert |
| Datenschutz-"Pflicht" | "DSG-Registrierung — Frist: 30 Tage" | CHF 89–249 | Keine Registrierungspflicht für private Firmen (DSG, seit 1.9.2023) |
| EU-Register | "European Business Register Eintrag — EU-Pflicht" | CHF 299–799 | Keine Schweizer Pflicht, kein EU-Bezug für CH-GmbHs |
Wichtig: Diese Liste ist nicht vollständig und veraltet schnell — neue Varianten entstehen laufend. Das Erkennungsprinzip bleibt aber immer gleich.
7 Erkennungsmerkmale einer Fake-Rechnung
Mit dieser Checkliste erkennst du eine Fake-Rechnung in unter 2 Minuten:
Merkmal 1: Du hast nichts bestellt.
Die einfachste Regel: Hast du diese Dienstleistung aktiv angefordert oder einen Vertrag unterschrieben? Nein? Dann schuldest du nichts.
Merkmal 2: Der Absender klingt offiziell, ist es aber nicht.
Offizielle Stellen sind zum Beispiel das kantonale Handelsregisteramt, die Steuerverwaltung (ESTV, kantonales Steueramt), deine Ausgleichskasse, die Suva oder die Gemeinde. Gehört der Absender zu keiner solchen Stelle, ist er privat — egal wie amtlich er klingt.
Merkmal 3: Kleiner Betrag, kurze Frist, grosser Druck.
"Zahle innerhalb von 10 Tagen oder wir leiten rechtliche Schritte ein." Das ist gezielter psychologischer Druck. Echte Behörden setzen keine Blitz-Fristen. Ausnahme: Ein Zahlungsbefehl vom Betreibungsamt ist echt, auch wenn eine Fake-Firma ihn ausgelöst hat. Ihn darfst du nie ignorieren: Rechtsvorschlag sofort oder innert 10 Tagen (Art. 74 SchKG).
Merkmal 4: "Pflicht" ohne gesetzliche Grundlage.
"Gemäss DSG ist ein Eintrag im Datenschutzregister obligatorisch" — falsch. Googelst du den behaupteten Gesetzesartikel, findest du nichts. Echte Pflichten sind immer auf konkrete Gesetze zurückzuführen.
Merkmal 5: Ausländische Bankverbindung oder dubiose Zahlung.
Schweizer Behörden haben IBAN-Nummern mit CH… und bekannte Bankverbindungen. IBAN aus DE, LU, UK, CY bei einer "offiziellen Schweizer Stelle": sofort verdächtig.
Merkmal 6: Keine telefonisch erreichbare Schweizer Adresse.
Rufst du die angegebene Nummer an, landest du in einer Warteschleife oder niemand antwortet. Echte Behörden sind erreichbar.
Merkmal 7: "Opt-out" statt "Opt-in".
"Falls Sie keinen Eintrag wünschen, melden Sie sich bis zum [Datum]." Das ist eine umgekehrte Zustimmung: Schweigen gilt grundsätzlich nicht als Annahme. Kein Handlungsbedarf.
Was tun wenn eine Fake-Rechnung ankommt?
Option A: Ignorieren (empfohlen in den meisten Fällen)
Wenn du sicher bist, dass die Rechnung eine Fake-Rechnung ist und du nie einen Vertrag abgeschlossen hast — ignoriere sie einfach. Du hast keine Reaktionspflicht.
Keine Antwort senden, kein Opt-out-Formular ausfüllen, keine Erklärungen schreiben. Jede Reaktion bestätigt, dass deine Adresse aktiv ist — und kann zu mehr Post führen.
Option B: Schriftlich ablehnen (bei Unsicherheit oder Druck)
Wenn Mahnungen kommen oder du rechtliche Sicherheit möchtest, kannst du schriftlich reagieren:
Musterschreiben (kann angepasst werden):
"Ihre Rechnung vom [Datum] für [Leistung] wird von uns bestritten. Wir haben keine Dienstleistung bei Ihnen bestellt und keinen Vertrag abgeschlossen. Wir fordern Sie auf, von weiteren Zahlungsaufforderungen abzusehen. Eine weitere Kontaktaufnahme werden wir gerichtlich abwehren."
Option C: Strafantrag stellen und Anzeige erstatten
Bei wiederholten Forderungen, hohen Beträgen oder wenn du Beweise für systematischen Betrug hast: bei der kantonalen Polizei oder Staatsanwaltschaft. Unlauterer Wettbewerb (Art. 3 Abs. 1 lit. p und q UWG) wird nur auf Antrag verfolgt (Art. 23 UWG) — den Strafantrag stellst du innert drei Monaten, seit du weisst, wer dahintersteckt (Art. 31 StGB). Wegen Betrugs (Art. 146 StGB) erstattest du Anzeige.
Was du NICHT tun solltest
- Zahlen — auch nicht "um Ruhe zu haben". Das bestätigt die Adresse und lockt Folgeforderungen an.
- Auf Links in der Rechnung klicken — ohne die URL zu prüfen.
- Persönliche Daten angeben — auch keine Bankdaten "zur Stornierung".
- Opt-out-Formulare ausfüllen — das bestätigt deine Daten und ist keine rechtliche Verpflichtung.
Versehentlich bezahlt — was jetzt?
Es passiert. Du bist neu als Unternehmer, hast viele Rechnungen zu verarbeiten und übersiehst die Zeichen. Hier was du tun kannst:
Schritt 1: Sofort Kontakt aufnehmen
Schreibe dem Absender per eingeschriebenem Brief (nicht E-Mail — kein Beweis), dass du nichts bestellt hast und einen allfälligen Vertrag wegen Irrtums und absichtlicher Täuschung anfechtest (Art. 23 ff. und 28 OR), und fordere das Geld zurück, zum Beispiel binnen 10 Tagen. Die Anfechtung muss innert einem Jahr erfolgen, seit du die Täuschung bemerkt hast (Art. 31 OR) — das gilt auch, wenn du ein Formular unterschrieben hast.
Schritt 2: Bank informieren
Melde den Vorfall sofort deiner Bank und frag, ob sie die Zahlung zurückrufen kann. Die Chancen sind gering, aber es lohnt sich zu versuchen.
Schritt 3: Strafantrag stellen
Stelle bei der kantonalen Polizei oder der Staatsanwaltschaft Strafantrag wegen unlauteren Wettbewerbs (Art. 3 Abs. 1 lit. q bzw. p, Art. 23 UWG) und erstatte Anzeige wegen Betrugs (Art. 146 StGB). Den Strafantrag musst du innert drei Monaten stellen, seit du weisst, wer dahintersteckt (Art. 31 StGB). Auch wenn du das Geld nicht zurückerhältst — dein Antrag hilft den Behörden, systematischen Betrug zu verfolgen.
Schritt 4: Beim SECO Beschwerde einreichen
Das SECO nimmt Beschwerden zum Adressbuchschwindel entgegen (Formular auf seco.admin.ch). Es greift nicht im Einzelfall ein, kann aber gegen Anbieter vorgehen, die viele Firmen schädigen (Art. 10 Abs. 3 UWG). Jede Beschwerde hilft dabei. Die Wettbewerbskommission (WEKO) ist dafür nicht zuständig — sie vollzieht das Kartellgesetz, nicht das UWG.
Realistisch sein: Das Geld ist in vielen Fällen unwiederbringlich weg. Die Firmen operieren oft aus dem Ausland mit Briefkastenadressen und wechseln regelmässig. Konzentriere dich auf Prävention für die Zukunft.
Die Rechtslage in der Schweiz
Manche Angebote bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone — Rechnungen für Einträge, die du nie bestellt hast, nicht. Hier die wichtigsten Grundsätze:
Vertragsrecht (OR)
Ein Vertrag braucht übereinstimmende gegenseitige Willensäusserungen (Art. 1 OR). Eine einseitig zugesandte Rechnung begründet keinen Vertrag. Schweigen gilt grundsätzlich nicht als Annahme. Die Ausnahme in Art. 6 OR (stillschweigende Annahme, wenn eine ausdrückliche nach den Umständen nicht zu erwarten ist) passt auf laufende Geschäftsbeziehungen — nicht auf einen Absender, bei dem du nie etwas angefragt hast.
Unlauterer Wettbewerb (UWG)
Seit dem 1. April 2012 nennt das UWG diesen Fall ausdrücklich: Unlauter handelt, wer für Eintragungen in Verzeichnisse Rechnungen verschickt, ohne vorgängig einen Auftrag erhalten zu haben (Art. 3 Abs. 1 lit. q UWG) — oder wer für solche Einträge mit Offertformularen wirbt, ohne gross und gut sichtbar darauf hinzuweisen, dass das Angebot kostet und privat ist, wie lange der Vertrag läuft und was er insgesamt kostet (lit. p). Vorsätzliche Verstösse sind auf Strafantrag strafbar (Art. 23 UWG).
Strafrecht (StGB)
Wenn die Fake-Rechnung eine wirtschaftliche Schädigung zum Ziel hat und durch Täuschung wirkt, kann Betrug nach StGB Art. 146 vorliegen. Die Strafverfolgung ist bei ausländischen Akteuren schwierig, aber nicht unmöglich.
Fazit Rechtslage: Du hast keine Pflicht zu zahlen. Auf eine blosse Rechnung musst du nicht reagieren — auf einen Zahlungsbefehl schon (Rechtsvorschlag, Art. 74 SchKG). Zahlst du versehentlich, kannst du innert einem Jahr anfechten und das Geld zurückfordern (Art. 31 OR) — praktisch ist das schwer durchzusetzen.
Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung. Konsultiere bei konkreten Fällen einen Anwalt.
Prävention: So schützt du dich systematisch
Das Beste ist es, nie in die Lage zu kommen, zweifeln zu müssen. Hier wie du das erreichst:
1. Nur bestellte Rechnungen zahlen
Führe eine interne Regel ein: Jede Rechnung braucht eine Bestellreferenz oder eine zugehörige Bestellung in deinem System. Keine Bestellung = nicht zahlen, ohne Rückfrage.
2. Rechnungsverarbeitung zentralisieren
Definiere eine feste Person (auch wenn das du selbst bist) die Rechnungen verarbeitet. Jede Rechnung wird geprüft bevor sie bezahlt wird. Keine Ad-hoc-Zahlungen.
3. Offizielle Stellen kennen
Speichere diese Adressen und Kontakte für deinen Kanton:
- Kantonales Handelsregisteramt (Adresse und Telefon)
- Kantonale SVA / Ausgleichskasse
- Kantonales Steueramt
- SUVA oder zuständige UVG-Versicherung
Wenn du eine Rechnung erhältst die vorgeblich von einer dieser Stellen kommt — ruf dort an und bestätige.
4. Mitarbeitende informieren
Wenn du Mitarbeitende hast: Informiere sie über Fake-Rechnungen. Der Buchhaltungs-Verantwortliche muss wissen, dass er bei unbekannten Absendern immer rückfragt.
5. Wann Fake-Rechnungen typischerweise eintreffen
Floow prüft nach deinem Handelsregister-Eintrag täglich, ob deine Firma im SHAB publiziert wurde, und schickt dir eine Warnung per Mail, sobald es so weit ist: «[Firma] ist jetzt im SHAB — so erkennst du Fake-Rechnungen». Die Mail erklärt, dass in den nächsten Tagen bis Wochen solche Rechnungen eintreffen können. Du bist vorbereitet, bevor der erste Brief kommt.
Häufige Fragen zu Fake-Rechnungen
Was passiert wenn ich versehentlich eine Fake-Rechnung bezahle?
Das Geld ist oft schwer zurückzuholen. Die Firmen operieren oft aus dem Ausland oder mit Briefkastenfirmen und sind schwer zu verfolgen. Du kannst einen allfälligen Vertrag per eingeschriebenem Brief wegen Irrtums und absichtlicher Täuschung anfechten und das Geld zurückfordern — innert einem Jahr, seit du die Täuschung bemerkt hast (Art. 31 OR). Die Aussichten sind aber gering. Das Beste: Zahle solche Rechnungen nie.
Kann ich Anzeige erstatten gegen Fake-Rechnungsversender?
Ja. Bei der kantonalen Polizei oder der Staatsanwaltschaft kannst du Anzeige wegen Betrugs erstatten (Art. 146 StGB). Rechnungen für Registereinträge, die du nie bestellt hast, sind zudem unlauterer Wettbewerb (Art. 3 Abs. 1 lit. q UWG) und auf Strafantrag strafbar (Art. 23 UWG). Den Strafantrag musst du innert drei Monaten stellen, seit du weisst, wer dahintersteckt (Art. 31 StGB). Das SECO nimmt Beschwerden zum Adressbuchschwindel entgegen, greift aber nicht im Einzelfall ein.
Wie erkenne ich eine offizielle Rechnung vom Handelsregister?
Die Gebühr für deinen Handelsregistereintrag erhebt das Handelsregisteramt deines Kantons nach einem schweizweit einheitlichen Tarif (Gründung einer GmbH oder AG: Grundgebühr CHF 420, dazu CHF 20 je eingetragene Person und Zeichnungsberechtigung sowie Auslagen), und die Publikation im SHAB ist darin enthalten. Bundesstellen verschicken keine Rechnungen für Handelsregistereinträge. Eine separate Rechnung für den SHAB-Eintrag ist deshalb verdächtig. Wenn du unsicher bist: Ruf beim Handelsregisteramt deines Kantons an, bevor du zahlst.
Bin ich rechtlich verpflichtet, auf Rechnungen zu reagieren?
Nein. Du hast keine Reaktionspflicht auf unaufgefordert zugesendete Rechnungen für Leistungen, die du nicht bestellt hast. Schweigen gilt grundsätzlich nicht als Zustimmung. Du kannst die Rechnung ignorieren — oder schriftlich ablehnen.
Was wenn die Fake-Firma droht, das Geld einzuklagen?
Ohne gültigen Vertrag gibt es keinen Anspruch. Erhältst du trotzdem einen Zahlungsbefehl, erhebst du Rechtsvorschlag: sofort beim Überbringer oder innert 10 Tagen nach der Zustellung beim Betreibungsamt (Art. 74 SchKG). Danach müsste der Absender seine Forderung vor Gericht beweisen. Bei Unsicherheit hilft eine Anwältin oder ein Anwalt.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Er stellt keine Rechtsberatung dar. Bei konkreten Fällen empfehlen wir, einen Anwalt zu konsultieren oder die zuständige Behörde zu kontaktieren.
Quellen: OR (Art. 1, 6, 23 ff., 28, 31), UWG (Art. 3 Abs. 1 lit. p und q, Art. 10, Art. 23), StGB (Art. 31, 146), SchKG (Art. 74), SECO (Adressbuchschwindel), Bundesamt für Justiz (Handelsregister), SHAB (shab.ch). Stand: Oktober 2026.